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Teilekosten reduzieren – Qualität verbessern

: Trumpf


Laserschneiden, Stanzen, Biegen – und dann Fügen mit konventionellen Verfahren. So sieht bei vielen Blechfertigern immer noch die Prozesskette Blech aus, mit der die meist klein- und mittelständischen Unternehmen ihre Bauteile fertigen. Doch mehr und mehr Lohnfertiger ergänzen oder ersetzen konventionelle Schweißtechniken durch innovative Laserschweißanlagen.

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Mehr und mehr Lohnfertiger ergänzen oder ersetzen konventionelle Schweißtechniken durch innovative Laserschweißanlagen.

Mehr und mehr Lohnfertiger ergänzen oder ersetzen konventionelle Schweißtechniken...

„Dies versetzt sie in die Lage, ihre Teilekosten zu verringern, die Qualität zu verbessern und sich damit Wettbewerbsvorteile zu sichern“, betont Jens Bleher, Geschäftsführer Trumpf Laser- und Systemtechnik.

Der Laser ist immer dann das ideale Werkzeug zum Schweißen, wenn das Bauteil eine verbesserte Funktionalität bei möglichst gleichen Kosten aufweisen soll. Oder wenn der Anwender ein Teil mit gleicher Funktionalität bei deutlich reduzierten Kosten produzieren möchte. Um die Blechfertiger dabei zu unterstützen, die Potenziale des Laserschweißens gänzlich zu erschließen, begleitet Trumpf seine Kunden von Anfang an. Workshops zum „Konstruieren in Blech“, Bedienerkurse und die Vermittlung von Applikationskenntnissen sind neben Produktschulungen wichtige Elemente zum Ausbau der Prozesserfahrung. Und auch beim Thema Vorrichtungen verfügt Trumpf über die notwendige Kompetenz und liefert bei Bedarf die Erstausstattung.

Von den Vorteilen des Laserschweißen profitieren

Die Vorteile des Laserschweißens liegen auf der Hand. „Wenn Anwender mit dem Laser schweißen, können sie nicht nur Gewicht und Kosten der Bauteile verringern“, sagte Bleher. Vielmehr ist auch der Schweißverzug aufgrund der schmalen Nähte und der sich daraus ergebenden geringeren Wärmeeinbringung deutlich reduziert im Vergleich zu konventionellen Verfahren. Eine Nacharbeit ist daher meist nicht nötig. „Die vergleichsweise hohe Investitionssumme eines Laserschweißsystems zahlt sich daher bei ganzheitlicher Betrachtung oft schon bei sehr kleinen Losgrößen aus“, betonte Bleher. Zusätzlich profitiert der Blechfertiger von einer
verbesserten Funktionalität der Bauteile, die das Wärmeleit- oder Tiefschweißen mit dem Laser ermöglicht. „Und von diesen Vorteilen möchten wir auch diejenigen Blechfertiger überzeugen, die noch konventionell schweißen“, so Bleher.

Um das Laserschweißen erfolgreich zu implementieren, ist zu Beginn der Prozesskette die lasergerechte Konstruktion ausschlaggebend. Diese bestimmt lange vor dem eigentlichen Schweißprozess, wie die Bauteile verbunden werden. Um die Fügestelle optimal zu gestalten, muss der Konstrukteur die Anforderungen an die Verbindung kennen und in seinen Planungen berücksichtigen. Immer wichtiger wird auch, welche optischen Anforderungen an das Bauteil gestellt werden. Davon hängt ab, welche Fügegeometrien zweckmäßig sind und wie viel Wärme in das Werkstück gelangen darf. „Wenn die Bauteilkonstruktionen auf das Laserschweißen optimal abgestimmt sind, ist gewährleistet, dass der Anwender von den zahlreichen Vorteilen des Laserschweißverfahrens profitiert“, sagte Bleher. Für die unterschiedlichsten Branchen lassen sich auf diese Weise einfache Bauteile, aber auch Werkstücke mit höchsten Qualitätsansprüchen an Design oder Festigkeit konstruieren und mit dem Laser schweißen: von der Designer-Leuchte, über Edelstahlküchen, Bankautomaten, Armlehnen oder Lüfterräder bis hin zu Schaltschränken und Klemmenkästen – die Liste ist lang.

„So universell der Laser als Schweißwerkzeug eingesetzt werden kann, so individuell ist der Weg zur integrierten Anwendungslösung“, erklärte Bleher. Ausgehend vom zu bearbeitenden Werkstück, der spezifischen Aufgabenstellung und Kriterien wie Materialstärke, Werkstoff, Losgröße, Variantenvielfalt, Reproduzierbarkeit und Materialfluss, lassen sich oft nur im intensiven Dialog mit dem Kunden maßgeschneiderte Lösungen erarbeiten. „Hier profitiert der Kunde davon, dass wir neben Maschinen zum Schneiden, Stanzen und Biegen auch über ein umfassendes Produktprogramm an Laserstrahlquellen und modulartig aufgebauten Lasersystemen zum Schweißen verfügen“, betonte Bleher.


Durchdachtes Konzept für die Prozesskette Blech

Ein robotergestütztes System ist die TruLaser Robot 5020. Das System integriert alle Komponenten – Laser, Optik, Roboter, Positioniereinheit und Schutzkabine – zu einem schlüsselfertigen System für die Bearbeitung einfacher und komplexer Nahtgeometrien. Damit ist die TruLaser Robot 5020 optimal auf die Anforderungen der Blechfertiger zugeschnitten und bietet Anwendern einen ganzheitlichen Ansatz in der Prozesskette Blech.

Die TruLaser Cell Serien 3000 und 7000 sowie die Arbeitsstationen TruLaser Station 5010 und TruLaser Station 5004 sind weitere 2-D- und 3-D-Laserbearbeitungssysteme. Sie sind modular aufgebaut und ermöglichen dadurch einen flexiblen Einsatz in der Produktion. Bei der TruLaser Cell 7000 verringert neben der Offline-Programmierung die Funktion WeldLine mit ihren in der Maschine gespeicherten Technologietabellen die Rüstzeiten deutlich.

Mit seinen Laserstrahlquellen und Lasersystemen kann Trumpf seinen Kunden für jede Applikation ein durchdachtes Konzept für die Prozesskette Blech anbieten. Von der lasergerechten Konstruktion über die eigentliche Prozesstechnik sowie die Bereitstellung von Technologietabellen in der Maschine bis hin zu neuen Spannkonzepten und den notwendigen Prozesskomponenten reicht das Aufgabenspektrum, das in den TRUMPF Laserapplikationszentren für jeden Anwender individuell entwickelt wird.

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